Nebelmoor
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An
den Hängen der grauen Wand liegt das
Nebelmoor - eine Hochebene, nebelverhangen, kalt und grau. Nur selten
verirren sich
Besucher in diesen Landstrich, der in den wärmeren Jahreszeiten
von Mückenschwärmen erobert wird. Bäume und
Sträucher findet man nur noch selten. Die Landschaft wird
dominiert von Gräsern, Moosen und Flechten. Die wenigen Bewohner,
die in dieser unwirtlichen Gegend ihr Zuhause gefunden haben sind meist
kleinere ungenießbare Tiere wie Stachelraupen,
Sumpfkröten
und Gelbbandnattern.Aber auch einige größere, hundeähnliche Geschöpfe haben sich vor den Menschen dorthin zurückgezogen. Genauere Beschreibungen gibt es von diesen bis zu einer Spanne hohen Tieren nicht. Sie betrachten alle anderen Lebewesen als Beutetiere; und bislang ist keiner, den sie angegriffen haben, aus dem Nebelmoor zurückgekehrt. Im Winter und auch bis tief ins Frühjahr hinein ist die gesamte Hochebene mit Schnee bedeckt. Das ganze Jahr über treiben die kalten Winde der stürmischen Thethys dicke Wolkenberge gegen die Hänge der grauen Wand, wo sie abregnen und das Nebelmoor beständig mit neuem Wasser und dichten Nebelschwaden versorgen. Hoch türmen sich die Wolken über dem Nebelmoor auf, sodass die Sonne nur selten das dicke Grau zu durchdringen vermag. Am nordwestlichen Rand des Nebelmoors kann man innerhalb von zwei Tagesmärschen an einem etwas tiefergelegenen Bergsattel die graue Wand überqueren, um nach Gautland oder Ayridh, dem Elfenwald zu gelangen. |
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